Ausbildung 2016

Nach den Osterferien 2016 habe 18 neue Schulsanitäter/innen ihren Dienst aufgenommen. Vorausgegangen war eine erweiterte Erste-Hilfe-Ausbildung, die an zwei Schultagen im Januar und an vielen arbeitsintensiven Wochenenden stattfand. Bei dieser Ausbildung wurde Frau Schüller durch einige erfahrene „Altsanis“ unterstützt, die dafür viele Stunden ihrer Freizeit opferten. Abgeschlossen wurde diese Ausbildung durch theoretische und praktische Prüfungen in Erster Hilfe.

Der Dienst von 20 Schulsanis, die sich viele Jahre mit sehr großem Engagement im Sanidienst engagiert haben, ist mit ihrem Abitur zu Ende gegangen. Herzlichen Dank den alten, Glückwunsch den neuen Sanitäter/innen!

Als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zum Sanidienst erhielten die neuen Schulsanis Sani-T-Shirts, deren Anschaffung vom Förderverein des KFG unterstützt wurde. Dank der großzügigen Finanzierung des Fördervereins freut sich der Sanidienst auch sehr über die Anschaffung zweier selbstentworfener Beachflags und eines Pavillons. Warum diese Anschaffungen? Die Schulsanis stehen nicht nur während der Unterrichtszeiten und in den großen Pausen bereit, sondern auch bei Sonderveranstaltungen. Gerade bei Veranstaltungen wie z.B. dem Minimarathon ist es in einem Notfall wichtig, dass der Stand der Schulsanis weithin sichtbar ist, damit Hilfesuchende die Schulsanis schnell finden können. Gut sichtbare Beachflags sind dafür sehr gut geeignet. Die neuen Beachflags sind rot grundiert, weisen ein großes weißes Kreuz (Hinweis auf Erste Hilfe) sowie das Schullogo auf und tragen die Aufschrift „Sanidienst“. Der Pavillon dient dazu, dass Notfallpatienten auch bei Regen im Trockenen behandelt werden können.

Für die langjährige großzügige Unterstützung dankt der Schulsanitätsdienst dem Förderverein des KFG ganz herzlich.

Annette Schüller

2015: Sanifortbildung mit Dr. Fillmann

Sanitäter Ausbildung u. Fortbildung1

Am 24.04.15 hatte der Schulsanitätsdienst, der seit vielen Jahren von Frau Schüller betreut wird, eine seiner regelmäßigen Fortbildungen. Dieses Mal besuchte uns Herr Dr. Fillmann, der uns von seinen Erfahrungen als Notarzt berichtete. Die ältesten Sanis hatten ihn vor einigen Jahren schon einmal bei einer Fortbildung kennen gelernt und sich eine weitere Fortbildung mit ihm gewünscht. Um so größer war die Freude, dass er im April zur Sani-Fortbildung kommen konnte.

Dr. Fillmann ist, wie er selbst sagt, eng mit dem KFG verbunden, da er selbst einmal KFG-Schüler war. Der jetzige Orthopäde und Unfallchirurg berichtete über spannende Fälle, die er selbst als Notarzt erlebt hatte. An einer Vielfalt von Beispielen – von Geburten bis zu schweren Verkehrsunfällen – erläuterte er eindrucksvoll, was den Beruf des Notarztes ausmacht. Schwere Entscheidungen über Leben und Tod waren ebenso Thema wie die Bedeutung des Eigenschutzes.

Einer der fünf Fälle, die Dr. Fillmann ausführlich darlegte, handelte von der Geburt eines Kindes, welches gerettet werden musste. Da Dr. Fillmann selbst kein Gynäkologe ist, schilderte er uns, dass auch ein erfahrener Notarzt manchmal angespannt ist und sich mit den Rettungssanitätern bzw. -assistenten beraten muss. Uns Schulsanitätern wurde damit eindrucksvoll vor Augen geführt, dass ein funktionierendes Team oft genauso wichtig ist wie das Können eines Einzelnen.

Nachdem wir spannende Einblicke in einige seiner Fälle bekommen hatten, konnten wir noch alle möglichen Fragen stellen. Ab wann wird wirklich ein Notarzt benötigt? Ist zum Beispiel eine Fußverletzung Grund genug, um nach einem Notarzt zu verlangen? Und wie geht man eigentlich mit seinen eigenen Entscheidungen um, wenn man sich im nachhinein fragt, ob diese richtig waren? Diese und noch viel mehr interessante Fragen wurden geklärt und durch Beispiele anschaulich dargestellt.

Der Tag war auf jeden Fall eine tolle Bereicherung für den gesamten Schulsanitätsdienst. Dafür möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei Herrn Dr. Fillmann bedanken, der sich weiterhin als Ansprechpartner für den Schulsanitätsdienst zur Verfügung stellt. Es waren wirklich spannende Einblicke, die wohl jeden Sani individuell weitergebracht haben.

Jacqueline Laden, Q1 (2014/15)

2014: 16 neue Schulsanis ausgebildet

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Angefangen hat alles in der Projektwoche vom 11. November bis zum 13. November 2013, als insgesamt 16 Schüler/innen ihre Ausbildung zum Schulsanitäter aufnahmen, darunter auch wir beide.

Frau Schüller, die den Sanitätsdienst leitet, hat uns in diesen drei Tagen und an mehreren Wochenenden die Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt. Bis zum Sommer 2014 haben wir uns regelmäßig getroffen, um Neues dazu zu lernen oder um alles zu wiederholen und aufzufrischen.

Durch viele Fallbeispiele und zahlreiche praktische Übungen wissen wir nun, wie wir in bestimmten Notfallsituationen schnell und hilfreich reagieren.

In den Projekttagen vom 12. Juni bis zum 13. Juni 2014 fanden dann die schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen statt. Aufgrund unserer intensiven Ausbildung bestanden alle 16 Schüler/innen die Prüfungen und sind nun ausgebildete Schulsanitäter/innen (“Sanis”). Während der Ausbildung kam auch der Spaß nicht zu kurz.

Dank Frau Schüller und ein paar „Alt-Sanis“, die ihre Freizeit für uns geopfert haben, um uns zu helfen, Tipps zu geben und Frau Schüller bei unserer Ausbildung zu unterstützen, haben wir viel gelernt und können ab dem neuen Schuljahr als Sanitäter/innen unseren Mitschülern/innen helfen.

Lara Kapitza und Saskia Pfei, 8d (2013/14)

2013: 21 neue Schulsanis ausgebildet

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Am 8. und 9. März absolvierten wir (insgesamt 21 Schüler/innen) erfolgreich die Abschlussprüfungen unserer Ausbildung zum Schulsanitäter/innen.

Rund sechs Wochen vorher, am 30. Januar 2013, hatte der Schulsanitäter/innen-Lehrgang unter der Leitung von Frau Schüller mit zwei Schultagen begonnen, an denen wir vom normalen Unterricht freigestellt worden waren, um umfangreiche Kenntnisse in Erster Hilfe zu erwerben und die Aufgaben und Pflichten eines Schulsanitäters/innen kennen zu lernen. Durch Fallbeispiele und viele praktische Übungen, welche die reine Theorie ergänzten, lernten wir bald, wie man in bestimmten Notfallsituationen richtig, schnell und gezielt reagiert.

Nach diesen beiden Schultagen trafen wir uns noch ungefähr sechs Mal, wobei wir viel Neues dazu lernten, aber auch oft „Altes“ intensiv wiederholten. All diese Termine lagen jedoch (leider) außerhalb des Schulunterrichts an den Wochenenden.

Bei unserer Ausbildung wurde Frau Schüller von vielen erfahrenen „Altsanitäter/innen“ unterstützt, die ihre Freizeit opferten, um uns zu helfen und uns bei den praktischen Übungen zu korrigieren, wenn wir Fehler machten. Gemeinsam mit allen „Altsanis“ nahmen wir auch schon an Fortbildungen teil, bei denen Dr. Fillmann über seine Erfahrungen als Notarzt berichtete und wir eine Einführung in die Funktionsweise eines Defibrillators erhielten.

Dann war es endlich soweit. Am 8. März stand nach dem Unterricht unsere schriftliche und am Samstag, dem 9. März, unsere theoretische und praktische Prüfung an! Wir waren alle sehr aufgeregt und wiederholten noch einmal, was wir gelernt hatten. Letztendlich haben wir alle die Prüfung bestanden!

Dank Frau Schüller und den Altsanis fühlen wir uns nun gut vorbereitet, um an der Schule als Schulsanitäter/innen mitzuwirken.

 

Helen Becker und Tabea Elschner, 9a (2012/13)

 

2011: 24 neue Schulsanis ausgebildet

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Im Rahmen der Projektwoche begann im Juni 2011 die Ausbildung einer großen Gruppe neuer Schulsanitäter. Unter der Leitung von Frau Schüller, die von einigen Alt-Sanis tatkräftig unterstützt wurde, erfolgte eine intensive Einführung in Theorie und Praxis der Ersten Hilfe. An den Wochenenden bis zum Schuljahresende wurde die Ausbildung fortgesetzt und vervollständigt.

Am letzten Schultag absolvierten alle neuen Schulsanis erfolgreich ihre theoretische und praktische Prüfung. Herzlichen Glückwunsch!

2009: 35 neue Schulsanis zum Einsatz bereit

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Jeder kennt ihn, und es war bestimmt auch schon jeder einmal da: na klar, der Sanitätsdienst. Der Sanitätsdienst ist vom KFG gar nicht mehr wegzudenken. Er hilft bei Verletzungen jeder Art. Bei Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Nasenbluten sowie bei Brüchen, Gehirnerschütterungen und Vergiftungen. Ja, die Schulsanitäter sind echt auf alles vorbereitet. Im Notfall kann selbst bei einer Geburt Hilfe geleistet werden. Doch bis man das alles kann, ist es ein langer Weg.

Auch in diesem Jahr durften wieder 35 Schüler/innen der Klassen 8 bis 11 die Sanitäter/innen/Ausbildung absolvieren. Keiner von ihnen wollte mehr tatenlos zusehen, wenn ein Unfall passiert, sondern auf Grundlage einer umfangreichen Ausbildung zukünftig auch fachgerecht handeln.

Ich glaube, viele kennen das Gefühl, in einer Notsituation überfordert zu sein – man möchte helfen, weiß aber nicht wie. Manchmal kann man sein Glück versuchen und vielleicht macht man auch das Richtige, doch gerade wenn es um die Gesundheit geht, sollte man sich nicht darauf verlassen. Bei einer Umfrage kam heraus, dass die wenigsten Jugendlichen und Erwachsenen wissen, wie die stabile Seitenlage funktioniert, oder so unsicher sind, dass sie sich nicht trauen, diese anzuwenden. Dabei können einfache Erstversorgungen wie die stabile Seitenlage im Notfall Leben retten.

Frau Schüller, unterstützt durch einige “Alt-Sanis“, hat uns Neulingen die Grundlagen der Ersten Hilfe beigebracht. Der Unterricht umfasste neben einem theoretischen Teil auch viele praktische Übungen, bei denen wir die Möglichkeit hatten, das neu Gelernte auszuprobieren. Das war oftmals sehr lustig, z.B. die ersten Versuche, die bereits erwähnte stabile Seitenlage richtig hinzubekommen. Großer Wert wurde auch auf Teamarbeit gelegt. In Gruppen verschiedenster Zusammensetzungen mussten wir dann die unterschiedlichsten Verletzungen richtig behandeln. Auf diese Weise haben sich die Teilnehmer, die sich nur vom Sehen kannten, näher kennen gelernt. Ich glaube, dass während unserer Ausbildung aus einem „Haufen von Schülern/innen“ eine richtige Gruppe mit Zusammenhalt entstanden ist.

Während der Ausbildung hat man aber nicht nur spezielle Handgriffe kennen gelernt, um jemanden aus einer Gefahr zur retten, man hat auch gelernt, mit den Verletzten zu sprechen und auf ihre Ängste und Gefühle einzugehen. Das ist gar nicht so leicht, denn in so mancher Situation kann ein Witz ganz falsch verstanden werden und den Betroffenen verletzen. Man muss als darauf achten, sehr sachlich zu bleiben, den zu Behandelnden aber trotzdem ablenken. Außerdem ist es schwierig, jede Situation richtig einzuschätzen. Man hat zwar alles Theoretische in seinem Gehirn abgespeichert, doch so, wie es auf dem Papier steht, kommt es im täglichen Leben wohl nur selten vor.

Insgesamt umfasste unsere Ausbildung drei Schultage, an denen wir uns zwischen 7:55 Uhr und 14:15 Uhr getroffen haben, sowie zwei Wochenendveranstaltungen, die jeweils den Freitagnachmittag und den Samstagvormittag einschlossen. Außerdem gab es noch einen Übungssamstag, an dem wir in Zweiergruppen einen Übungsparcours durchlaufen mussten. Zwischendurch wurde man darüber hinaus einmal aus dem Sani-Unterricht herausgeholt, um bei einem nachgespielten Fall spontan das Gelernte anzuwenden. Für die Schüler, die sich immer noch nicht ganz sicher waren, haben die “Alt-Sanis“ an einem Freitag Sonderunterricht erteilt. – Vielen Dank dafür!

Nach all den Übungsstunden war es dann endlich soweit. Das Prüfungswochenede stand bevor. Jede/r Schüler/in hatte sich auf seine Weise vorbereitet und ging mit einem mehr oder weniger guten Gefühl in die Prüfung, die drei Teile umfasste. Beim ersten Teil – der schriftlichen Prüfung – musste man „nur“ die richtigen Lösungen ankreuzen, doch die Aufgabenstellung war häufig sehr verzwickt, und man musste genau lesen, um die Fragen richtig beantworten zu können. Nach der schriftlichen folgten ein Tag später die mündliche und eine praktische Prüfung.

Im Unterschied zur schriftlichen und mündlichen Prüfung, bei denen man auf sich allein gestellt war, waren bei der praktischen Prüfung auch Teamgeist und Partnerschaft gefragt. Wir wurden in 2er-, 3er- oder 4er-Gruppen eingeteilt und mussten gemeinsam versuchen, alle möglichen Notfälle zu versorgen, darunter teilweise auch für die Schule nicht ganz alltägliche. Was macht man bei einem Herzinfarkt oder bei einem abgetrennten Finger? Hier waren schnelles Handeln und richtige Entscheidungen gefragt. Erschwert wurde unsere Arbeit wie im richtigen Leben durch teils apathische, teils auch hysterische Verletzte oder deren aufgeregte Freunde oder Verwandte.

Wenn wir auch noch nicht über viel Routine und Erfahrung verfügen, eine solide Grundlage ist erreicht, und wir alle werden im Ernstfall unser Bestes geben. Wir freuen uns schon auf unseren Dienst als neue Schulsanis und ihr euch hoffentlich auch auf eure neuen „Jung-Sanis“.  

 

Jan Feder, 9c (2009/10)