TRAUMBERUF IT & TECHNIK - Schülermesse

Auch dieses Jahr fand wieder die "TRAUMBERUF IT & TECHNIK" Messe in Köln statt.

Dabei handelt es sich um die größte Messe für Schüler, die sich nach der Schule für eine Ausbildung oder einen Studiengang im MINT-Bereich interessieren.

In diesem Jahr wurde die Messe am 2. Juni veranstaltet und 82 Aussteller stellten Möglichkeiten vor sich in ihrem Unternehmen weiterzubilden. Viele bekannte Unternehmen wie Aldi, Bayer oder Airbus waren vertreten.

An den einzelnen Messeständen standen Ansprechpartner zur Verfügung, die die Schüler entsprechend informierten und auf deren Fragen eingingen.

Zwischendurch gab es zwanzigminütige Vorträge von unterschiedlichen Hochschulen bzw. Unternehmen zu unterschiedlichen Themen, in denen die Hochschulen bzw. Unternehmen ihre Möglichkeiten zur Weiterbildung etwas näher erklärten.

Die Messe ist für Schüler geeignet, die Spaß an den MINT-Fächern haben und sich vorstellen können sich nach der Schule in diesem Bereich weiterzubilden. Man bekommt einen guten Überblick und kriegt konkreter vor Augen geführt, welche Möglichkeiten einem die Weiterbildung im MINT-Bereich bietet.

Mehr Infos unter: www.traumberuf-technik.de

  

Finn aus der EF

 

Wir stellen vor: Dr. Ulf Ritgen, Ehemaliger KFG-Schüler - heute Dozent für Chemie und Buchautor

2016-11-MINT_Ulf Ritgen

Ulf Ritgen verließ nach seinem Abitur 1988 das Kardinal-Frings-Gymnasium mit eigenen Worten als „Vollblut-Naturwissenschaftler“ und studierte anschließend mit Begeisterung das Fach Chemie (Vgl. den anschließenden Bericht von Lukas Fußhöller).

Sein Studium und seine anschließende Promotion finanzierte er u.a. durch Übersetzungen von über 50 Science-Fiction-Romanen diverser Autoren  (darunter z.B. auch Larry Niven und David Weber). Nach seiner erfolgreichen Ausbildung erhielt er mehrere Lehraufträge an den Hochschulen Bonn-Rhein-Sieg (Standort Rheinbach), Rhein-Waal (Standort Kleve), Düsseldorf und dem ZVA-Bildungszentrum Dormagen. Seine derzeitige Berufsbezeichnung lautet „Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg“ mit den Themenschwerpunkten Allgemeine und Analytische Chemie.

Neben einigen Übersetzungen und Fachlektoraten von Lehrbüchern der Allgemeinen Chemie, der Organischen Chemie und der Biochemie erzielte Ulf Ritgen insbesondere durch die Veröffentlichung seiner Bücher „Chemie für Dummies – das Lehrbuch“ und „Chemielexikon kompakt für Dummies“ fachwissenschaftliche Anerkennung und öffentliche Bekanntheit.

Wir freuen uns deswegen ganz besonders, dass sich unser Alumnus Ritgen, trotz seines engen Terminplans, sofort für einen Vortrag über den aktuellen Stand der naturwissen-schaftlichen Studiengänge und der MINT-Berufe am Tag der Berufsorientierung am KFG zu Verfügung gestellt hat.

 Achim Huntemann

Tag der Berufsorientierung: Naturwissenschaften: Ein Bericht von Lukas Fußhöller

Am 9. November fand für die Stufe Q1 und Q2 ein „Tag der Berufsorientierung“ hier am KFG statt. Hierzu konnten wir Schülerinnen und Schüler einige Tage zuvor zwischen verschiedenen Themenbereichen wählen, um uns über die Studiengänge, Berufsmöglichkeiten oder die Anforderungen des jeweiligen Themas zu informieren. Sehr beliebt war hierbei den Bereich der Naturwissenschaften.

Das Gespräch bzw. der Vortrag wurde vom Chemie-Dozenten Dr. Ulf Ritgen von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg geführt, der uns zunächst auf recht unterhaltsame Weise über das Studieren an sich aufklärte. So nahm er uns - durchaus mit Erfolg - die Angst, mit der Entscheidung auf einen Studiengang den weiteren Verlauf unseres Berufslebens zu bestimmen. Als Beispiel griff Dr. Ritgen immer wieder seinen eigenen Werdegang auf: Wie er mit seinem Abschluss in Chemie schließlich dazu kam, Science-Fiction-Bücher aus dem Englischen zu übersetzen.

Außerdem erzählte er uns von einem seiner Studenten, dem man anmerken konnte, dass für ihn das Studium nicht das Richtige war, nicht wegen schlechter Noten, sondern einfach wegen fehlenden Interesses den Themen gegenüber. Er gab uns den Rat, man solle sich zunächst selbst fragen, was einen interessiert, weniger wichtig sei die Frage, was für einen Beruf man dann später wirklich machen wolle. Zudem könne man, ähnlich wie es der zuvor genannte Student gemacht hatte, das Studium auch abbrechen, um sich dem zu widmen, was einen wirklich interessiert. Später sei ihm jener Student noch einmal begegnet, der nun als Bibliothekar arbeitete und damit glücklicher war als je zuvor.

Denkwürdig waren auch seine Erklärungen zur allgemeinen Entwicklung des Studiums. Da wir nun in einer Informationsgesellschaft leben, sei es nicht mehr notwendig, dicke Lehrbücher auswendig zu lernen, sondern vielmehr zu lernen, diese Informationen zu ordnen und selbstständig zu deuten. Dadurch hatte man zum ersten Mal einen wirklichen Eindruck, auf was es beim Studium ankommt.

Auf die wohl etwas besorgte Frage, wie schlimm es mit dem Leistungssprung von der Schule hin zum Studium wirklich aussehe, antwortete Dr. Ritgen intelligent und hilfreich: Das wahre Problem sei eher die komplett andere Art des Lernens: Das selbstständige Lernen statt der Hausaufgaben in der Schule.

Dank seiner vielfältigen Erfahrungen wusste Dr. Ritgen also immer, wo unsere Befürchtungen lagen und konnte uns mit seinen Anekdoten immer beruhigen, aufklären und helfen. Selbst wenn er mit seinen Beispielen aus der Chemie vielleicht weniger die angesprochen hat, die sich eher für Biologie oder Physik interessieren, so gab er uns doch insgesamt einen Eindruck von dem System des Studiums sowie viele Tipps zu den Fragen, die wir uns zur jetzigen Zeit auch wirklich stellen. Somit war diese knappe Stunde definitiv keine verschwendete Zeit, sondern hilfreich, interessant und dank der guten Laune und Freundlichkeit von Dr. Ulf Ritgen auch niemals langweilig.

Bericht: Exkursion nach Remagen

2-16-12-MINT-Tag_im_RheinAhrCampus

Am Freitag, dem 28.10.2016, fuhren wir zusammen mit Herrn Huntemann zu den MINT-Tagen der Fachhochschule Koblenz am Rhein-Ahr-Campus in Remagen. Dort konnte man einen fachlichen Einblick in die Welt der MINT-Fächer gewinnen. Außerdem konnte man einen großen Einblick ins Studium und die Berufswelt bekommen. Zum einen gab es viele Stände, an denen man sich spielend und interaktiv mit den Themen auseinandersetzen konnte. Zum anderen gab es informative Vorträge und interessante, praxisbezogene MINT- Angebote. An den Ständen konnte man sich mit Virtual Reality (Vr), 3D-Druck, Mechatronik und mit interessanten Versuchen zur Wahrscheinlichkeit beschäftigen. Gegen Ende haben wir an einem Lötkurs teilgenommen, der uns sehr viel Freude bereitet hat. Dort haben wir gelernt, mithilfe eines Lötkolbens Stromkreise aufzubauen. Es war ein langer, aber sehr interessanter und informativer Tag. Die Präsentation der Hochschule hat uns insgesamt sehr gut gefallen.

Ben H., Mathis C., Malte M. (EF)