Prüfungen in Deutsch

Wer sich auf die u.g. Prüfungen vorbereiten will, findet auf dem Link des Schulministeriums Learn-Line (s. unten) die allgemeinen Vorgaben, die vorgeschriebenen Themen, Musteraufgaben und -antworten sowie Probeklausuren mit Bewertungsrastern. 

Ein selbstständiges Lernen auf diesem Bildungsweg und mit diesen Hilfsmitteln wird von den Deutschlehrern ausdrücklich empfohlen, da Schüler von anderen Schulen, an denen alle im landesweiten Vergleich individuell wie kursweise gemessen werden, diese Möglichkeit ebenfalls nutzen und davon zum Teil intensiven Gebrauch machen.

 

Klassenarbeiten in 5-9              

Qualitätssicherung / Standardüberprüfung                                                                                                   

Abitur in 12 (Q2)

Klassenarbeiten in 5 - 9

Folgende Prüfungen sind vom Bundesland Nordrhein-Westfalen für die nächsten Schuljahre vorgeschrieben; die landesweit festgelegten Termine entnehmen Sie bitte unserer Schul-Homepage:


In den Jahrgängen 5 bis 7 werden jeweils drei Klassenarbeiten pro Halbjahr,also insgesamt 6 Klassenarbeiten, geschrieben. Diktate werden nur bis in Klasse 6 geschrieben; Grammatikarbeiten werden schon seit längerer Zeit dem allgemeinen Bereich “Reflexion über Sprache“ zugeordnet.


In den übrigen Jahrgängen ist die Anzahl der Klassenarbeiten wegen der neueingeführten zentralen Prüfungen auf 5 bzw. 4 pro Schuljahr reduziert worden. Ob im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 7 eine Parallelarbeit, d.h. eine Klassenarbeit mit derselben Aufgabenstellung innerhalb der Schule, geschrieben wird, regeln die jeweiligen Deutschlehrer in dieser Jahrgangsstufe untereinander. Sie dient lediglich den Fachkollegen zum Austausch über die verwendeten Bewertungskriterien und somit dem Abgleich der Bewertungspraxis bei Deutscharbeiten. Welche Aufgaben- bzw. Aufsatzform dafür genommen wird, bleibt ebenfalls den Kollegen überlassen.
Eine Verpflichtung hierzu entfällt seit kurzem von Seiten des Schulministeriums.

 

 

Qualitätssicherung / Standardüberprüfung

Die Lernstanderhebungen überprüfen die von den Schülern zu Beginn/ Mitte der Klasse 8 (bisher Klasse 9) erreichten Kompetenzen in Teilbereichen der Hauptfächer. Ihr Ziel ist es, mögliche Lücken an Kompetenzen aufzuspüren, damit diese bis zum Ende der Sekundarstufe I, d.h. bis zur Abschlussprüfung am Ende von Jahrgangsstufe 10,  aufgearbeitet werden können. Ferner dienen sie dem standardisierten Vergleich von Schülerleistungen innerhalb eines Faches landesweit und z.T. schulformübergreifend. Für die Realschulen, die E-Kurse an Gesamtschulen und Gymnasien ist die Testversion B entworfen worden (Textgrundlage ist für alle gleich, die Aufgabenstellungen differieren allerdings.) 

Aufgrund dieser statistischen Zielvorgabe unterscheiden sich die Aufgaben zum Teil von vertrauten Aufgabentypen für Klassenarbeiten. Sie enthalten Multiple-Choice-Fragen, geschlossene, halboffen sowie offene Aufgabenstellungen in unterschiedlichen Anforderungsbereichen, die eine eindeutige Auswertung (richtig/ falsch bzw. verschiedene Lösungsstufen A-D) anhand klar definierter Kriterien ermöglichen. Komplexere und integrative Aufgabenstellungen, die man sonst für den Deutschunterricht als wünschenswert ansieht, können für die Lernstandserhebungen nur sehr eingeschränkt eingesetzt werden (s. Kritik der Fachschaft Deutsch an den LSE, wie unter "Profil" auf der Internetseite des Faches Deutsch ausgeführt). 

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, müssen die Schüler hinreichend viele unterschiedliche Aufgaben bearbeiten. Um zudem das Leistungsniveau der Schüler in einem breiten Spektrum zu erfassen, werden auch gezielt Aufgaben gestellt, die sich bewusst an die Leistungsspitze wenden und gegebenenfalls über die bereits im Unterricht behandelten Inhalte hinausgehen, sodass diese nur einige Schüler werden lösen können.

Die Teilnahme ist für alle Schüler an Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien verpflichtend, damit das Gesamtbild der Lernstandserhebung und das Verhältnis der Einzelleistung zum Durchschnitt aussagekräftig ist.

Man sollte diese Erhebung einerseits nicht überbewerten, da ein Großteil der Daten dem schulinternen und landesbezogenen Gebrauch dienen, andererseits sollte man sie aber auch ernst nehmen und sich so anstrengen, um für einen selbst die bestmöglichen Ergebnisse in den drei Hauptfächern zu erzielen.

In den ersten beiden Lernstandserhebungen hat unsere Schule trotz mitunter recht kurzen Einübungsphasen durchschnittliche bis überdurchschnittliche Ergebnisse in Deutsch erbracht Dies gilt sowohl für den landesweiten als auch den standortbezogenen, erst recht im schulformbezogenen Vergleich.

Des Weiteren sollte man die ungewohnten Aufgabenformate im Fach Deutsch nicht unterschätzen. Ein genaues Lesen der Aufgabenstellung und treffsicheres Antworten ist für den ersten Teil anzuraten. Die Bewertungsform für den Aufsatz (Teil II) ist so neu nicht.

Allgemeine Informationen zu Unterrichtsentwicklung und Standardsicherung in Nordrhein-Westfalen finden Sie unter der Internetadresse www.standardsicherung.nrw.de .

Lernstandserhebung in 8

Zentrale Klausuren in 10 (EF)

 

Wer selbst zu Hause üben will, dem sei neben den Musteraufgaben im Internet das Übungsheft "Lernstandstests 2" (für die Klassen 7/8) aus dem Klett-Verlag bzw. das Übungsbuch "Finale" aus dem Westermann-Verlag empfohlen.

 

 

Abitur in 12 (Q2)

Zentralabitur in Jahrgangsstufe 12:

Alle bisherigen Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für die Gymnasiale Oberstufe gelten unverändert fort. Die Aufgabentypen des Zentralabiturs werden dieselben sein wie bisher. 
Neu ist lediglich, dass die Abituraufgaben nicht mehr vom jeweils unterrichtenden Fachlehrer, sondern zentral von einer Aufgabenkommmission, die aus erfahrenden Lehrkräften von Gymnasien und Gesamtschulen aus allen Landesteilen besteht, gestellt wird. 

Damit alle Schüler gleichermaßen auf die zentralen Prüfungsthemen vorbereitet werden, werden für die Abiturprüfungen enger gefasste inhaltliche Schwerpunkte und auch Medien und Materialien (z.B. Lektüren) vorgegeben. Für die inhaltlichen Schwerpunkte wurden bewusst solche Themen gewählt, die in den vergangenen Jahren häufig im Abitur verwendet wurden und sich insofern bewährt haben. Alle Fachlehrer dürften daher mit den Formaten und Inhalten vertraut sein, Schüler und Eltern können sich darüber im Internet unter dem bildungsportal nrw informieren. 

Um die Unsicherheiten zu verringern, haben sich die Deutschlehrer vorgenommen, insbesondere die verschiedenen Aufgabentypen, d.h. Aufsatzarten, gut einzuüben, sodass man, gleichgültig welche Themenstellung kommt, zumindest methodisch gut vorbereitet ist. Für die inhaltliche Vorbereitung empfiehlt die Fachschaft: 

- das Arbeitsheft “Zentralabitur NRW“ zum TTS-Arbeitsbuch (Cornelsen-Verlag), 
- “Abiturprüfungsaufgaben Deutsch 20xx“ mit Checklisten (Klett-Verlag) für Grundkurse bzw. Leistungskurse in NRW, 
- die “Prüfungsaufgaben mit Musterlösungen für das Fach Deutsch“ aus dem Stark-Verlag, 
- "AbiBox Deutsch" vom Verlag Brinkmann & Meyhöfer für das jeweils aktuelle Abitur.

Die inhaltlichen Vorgaben lassen aber auch Freiräume für schulische Schwerpunkte und für die individuelle Gestaltung des Unterrichts. Denn für die übrigen Unterrichtsreihen gilt nach wie vor der alte Lehrplan und das schulinterne Curriculum. Schülerwünsche können, wenn auch nun stark eingeschränkt, immer noch berücksichtigt werden. 
Die grundlegenden methodischen und inhaltlichen Zielsetzungen sind weiterhin Grundlage für den Unterricht in der Oberstufe und die Prüfungen im Abitur.

Insbesondere für die mündlichen Prüfungen werden die übrigen Unterrichtsinhalte relevant, da diese sich nicht mit denen der schriftlichen Prüfungen überschneiden sollten.

 

Klausuren in 10 - 12

Die Dauer der Deutsch-Klausuren in der Oberstufe beträgt im Grundkurs 2 Schulstunden in der 10., 2 bis 3 Schulstunden in der 11. und 3 Schulstunden in der 12. Jahrgangsstufe; im Leistungskurs jeweils eine Schulstunde mehr: d.h. 3 bis 4 Schulstunden in der 11, 4 bis 5 Schulstunden in der 12. 
Die Festlegung der Dauer liegt im Ermessensspielraum des jeweiligen Deutschlehrers in Absprache mit den Kursschülern. Regelmäßig werden statt einer weiteren Schulstunde eine der beiden großen Pausen hinzugenommen. Die Lehrerkonferenz empfiehlt jeweils die kürzere der beiden Varianten, denn eine längere Arbeitszeit bedeutet nicht unbedingt, dass das Ergebnis besser ausfällt, - eher im Gegenteil! Die Aufgabenstellung wird dementsprechend kürzer konzipiert. 
Viel wichtiger ist und bleibt, dass man sich gegen Ende noch genügend Zeit zum Korrekturlesen nimmt, anstatt bis zum Schluss durchzuschreiben. 

Für diejenigen Schüler, die Deutsch nicht als schriftliches Abiturfach gewählt haben, entfällt die Klausur im letzten Unterrichtshalbjahr der Q2, da diese als Vorabiturklausur gilt. In dieser Klausur sollten bereits zwei Themen gestellt werden. In Absprache mit den Schülern ist es möglich, diese sogar schon schulhalbjahrübergreifend zu stellen.
Nach neuster Reglung entfällt die Klausur in der Q2 auch für diejenigen Schüler, die Deutsch als mündliche Prüfung (viertes Fach) gewählt haben; es schreiben also nur noch diejenigen, die Deutsch schriftlich (als Leistungskurs oder als drittes Prüfungsfach) gewählt haben. 

Die Abiturklausuren in Deutsch dauern genau 3 Zeitstunden (Grundkurs) bzw. 4,25 Zeitstunden (Leistungskurs). Es kommt noch eine angemessene Zeit für die Auswahl einer der vier Themenvorschläge hinzu. 

Effektive Methoden zur gezielten und genauen Textarbeit sowie praktikable Schreibstrategien wie Gliederung oder Mind-Mapping auf einem gesonderten Konzeptpapier wurden im Laufe der Schuljahre eingeübt und sind hier, will man eine gute Leistung erzielen, selbstständig anzuwenden. 

Wer sich auf diese Prüfungen vorbereiten will, findet auf dem Link des Schulministeriums bildungsportal nrw die allgemeinen Vorgaben, die vorgeschriebenen Themen, Musteraufgaben und -antworten, Probeklausuren mit Bewertungsrastern.

Ein selbstständiges Lernen auf diesem Bildungsweg wird von den Deutschlehrern ausdrücklich empfohlen, da Schüler von anderen Schulen, an denen alle im landesweiten Vergleich individuell wie klassenweise gemessen werden, diese Möglichkeit ebenfalls nutzen und davon zum Teil intensiven Gebrauch machen.

 

Abitur im 4. Fach (Mündliche Prüfung)

Für die Mündlichen Prüfungen im 4. Abiturfach und - falls erforderlich - im 1. bis 3. Abiturfach gibt es keine Änderungen. Die Prüfungsfragen werden weiterhin von dem Fachlehrer gestellt und beziehen sich auf den gesamten Unterricht der Qualifikationsphase (11. bis 12. Schuljahr). Auch für deren Ablauf und Bewertung gibt es keine Veränderungen. 

Die inhaltlichen Vorgaben lassen aber auch Freiräume für schulische Schwerpunkte und für die individuelle Gestaltung des Unterrichts. Denn für die übrigen Unterrichtsreihen gilt nach wie vor der alte Lehrplan und das schulinterne Curriculum. Schülerwünsche können, wenn auch nun stark eingeschränkt, immer noch berücksichtigt werden. 
Die grundlegenden methodischen und inhaltlichen Zielsetzungen sind weiterhin Grundlage für den Unterricht in der Oberstufe und die Prüfungen im Abitur.

Insbesondere für die mündlichen Prüfungen werden die übrigen Unterrichtsinhalte relevant, da diese sich nicht mit denen der schriftlichen Prüfungen überschneiden sollten.