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Ein Tag im Covestro Science Lab in Leverkusen

Am 23.11.2016 sind 27 Schüler/innen aus den Chemiekursen der Stufe 10 mit unser Lehrerin Frau von Bülow und in Begleitung von Frau Bruns nach Leverkusen zum Covestro Schülerlabor gefahren. Mit großer Vorfreude haben wir uns früh morgens um 7.05 Uhr am Beueler Bahnhof getroffen und sind von dort aus mit dem Zug nach Leverkusen gefahren. Als wir in Leverkusen angekommen sind, haben wir nach ein paar Anlaufschwierigkeiten doch den richtigen Eingang gefunden. Dort begrüßte uns ein netter Mitarbeiter von den Bayer-Werken (die Firma Covestro ist aus einem Teil der Bayer-AG hervorgegangen), der uns dann zu dem Schülerlabor brachte, wo wir den ganzen Tag verbrachten. Hier begrüßten uns dann noch 5 weitere Mitarbeiter, die uns an diesem Tag unterstützten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben sie uns erklärt, was uns am heutigen Tag erwartet. Unsere Aufgabe war es ein eigenes Unternehmen zu gründen, das Plastikbecher mit der Zusatzfunktion, Eiswürfel herzustellen, produziert. Man könnte meinen, Plastikbecher sind ein relativ langweiliges Produkt, aber hinter der Produktion steckt sehr viel Arbeit und Zusammenhalt der unterschiedlichen Teams. Es gab 5 verschiedene Teams, die wir uns nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Aufgaben selbst aussuchen durften. Das erste Team war das Designer-Team. Sie waren als erstes für die Farbauswahl zuständig. Dazu musste die Gruppe eine Umfrage starten, um die Trendfarbe der Mitschüler herauszufinden. Das Ergebnis war knapp, aber es wurde die Farbe Blau. Dieses Ergebnis musste sofort an das Technikteam weitergegeben werden, damit die Vorbereitung der Produktion starten konnte. Am Nachmittag musste das Designer-Team eine weitere Umfrage machen, ob die anderen nun zufrieden mit dem fertigen Produkt sind und wieviel Geld sie für den Becher ausgeben würden. Den Durchschnitt des Preises mussten wir schnellmöglich errechnen und an das Finanzteam weitergeben. Ein wenig unter Zeitdruck musste das Team noch einen kleinen Werbefilm drehen. Ein weiteres Team war das Finanzteam. Sie waren dafür zuständig, die Mitarbeiter-. Maschinen- und Anschaffungskosten in einer Tabelle darzustellen. Zudem mussten sie mit dem Preis, den der Becher kosten sollte, ausrechnen, ob die ganzen Kosten mit dem Verkaufspreis gedeckt werden konnten. Das dritte Team war das Forscherteam.  Die Aufgabe der Forscher war es, Alltagschemikalien zu untersuchen und die Restfeuchte im Kunststoffgranulat zu bestimmen. Dies war notwendig, weil sonst Blasen aus Wasserdampf im Plastik entstehen. Ihre Ergebnisse mussten sie an die Technik-Gruppe weitergeben, damit eine erfolgreiche Produktion stattfinden konnte. Das Technik-Team war für die Produktion des Bechers zuständig. Als aller erstes mussten sie sich mit der Maschine vertraut machen, damit nachher alles bei der Produktion klappte. Dies war das Team, das am meisten auf die Ergebnisse der anderen Gruppe angewiesen war, wie z. B. auf die Farbe des Bechers usw. Es gab noch unsere Chefs, das Kommunikations-Team. Sie waren dafür zuständig, dass die Zeiten eingehalten wurden und jeder pünktlich zu den Meetings kam. Anfangs hatte das Team ein paar Probleme mit der Einteilung der verschiedenen anderen Teams. Aber als die Teams gut eingeteilt waren, gab es keine weiteren Probleme mehr. Außerdem hat ein Teil des Chef-Teams Fotos gemacht, während die andere Hälfte Zertifikate vorbereitet hat. Zum Schluss wurde noch eine Diashow für alle fertig gestellt. Um am Ende einen selbstdesignten Becher mitzunehmen, haben alle Teams sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag hart gearbeitet, es gab immer was zu tun, sodass uns nie langweilig wurde. Es gab zwei Teamsitzungen, wofür alle Gruppen eine Präsentation vorbereiteten und die anderen Mitarbeiter auf den neuesten Stand brachten. Am Ende gab es noch eine schöne Ansprache von den Mitarbeitern der Bayer AG, die uns auf der einen Seite sehr lobten, auf der anderen Seite aber auch ein wenig Kritik übten. Alle gaben uns sehr motivierende Worte für die Zukunft mit und rieten uns, dass wir unsere Laufbahn nach Interesse bestimmen sollen, weil wir so unsere Zukunft bestimmen. Zusammenfassend kann man sagen, dass dies ein Tag ist, wo man viele interessante Informationen und Eindrücke mitnimmt. Zudem konnte man im Kleinen schauen, wie ein Tag in einem Unternehmen prinzipiell abläuft und welche Dinge eine wichtige Rolle im späteren Leben spielen wie z.B die Pünktlichkeit. Mit vielen positiven Eindrücken machten wir uns auf den Weg zurück nach Bonn. Man kann sich nur herzlich bedanken bei Covestro für den erlebnisreichen Tag, das leckere Mittagessen und die Becher, von denen jeder 4 mitnehmen durfte. Wenn ihr einmal die Möglichkeit habt dorthin zu fahren, solltet ihr euch die Chance nicht nehmen lassen und das KFG in den weiteren Jahren gut vertreten, sodass dieses Projekt weiterhin viele Jahre stattfinden kann.      

Paula L. und Carolin K. (Stufe 10)